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Zierteller mit Darstellung des Kronprinzenpalais u
Museum Europäischer Kulturen der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz

ID: 300310111

Typ: Begriff

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Beschreibung

Lichtdurchlässige Porzellantafel, die von 1830 bis ca. 1900 produziert wurde, in Deutschland meist von der Königlichen Porzellanmanufaktur in Berlin und von Meissen, sowie in England von Minton und Copeland. Reliefformen von dekorativen Motiven, gewöhnlich auf Gemälden basierend, wurden in Hartporzellan während seines weichen Zustandes eingedrückt, so dass nach dem Brand das Bild durch das Leiten von Licht durch die Tafel sichtbar sein würde. Diese Objekte wurden üblicherweise in Fenstern aufgehängt, auf Ständern als Schirme platziert oder in Lampenschirme eingearbeitet. Das Verfahren wurde von Baron Paul de Bourgoing erfunden und in Frankreich 1827 patentiert.

Quellen

Lithophanie
Gemeinsame Normdatei (GND)
http://d-nb.info/gnd/4331651-7
Jahn, Wörterbuch der Kunst (1979)
Seite: 461
Schäfke, Lampen, Leuchter & Laternen (1991)
Seite: 115
Lithophanien
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