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ID: 300310107

Typ: Begriff

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Beschreibung

Gerät, wie es zuerst von Emil Berliner in den 1890er Jahren für die Wiedergabe von aufgezeichnetem Klang erfunden wurde, bestehend aus einem Plattenteller für eine Schallplatte, einem an einem Drehgelenk befestigten Klangkörper (der der Schallplattenrille die Führung der Grammofonnadel erlaubt), und einem kegelförmigen Schalltrichter. Ein Grammofon funktioniert ähnlich einem "Zylinderfonografen", doch verwendet es anstelle einer Trommel eine flache Scheibe mit einer spiralförmigen Rille; eine Grammofonnadel liegt in der Rille, während die Platte auf dem Plattenteller rotiert, und die Schwingungen, die durch die Unregelmäßigkeiten in der Rille zur Grammofonnadel übertragen werden, werden in Schallschwingungen umgewandelt. Die frühesten Grammofone wurde auch zum Mitschneiden einer Aufnahme genutzt, indem leere Platten verwendet wurden. Für ein ähnliches Gerät, das eine elektronische Verstärkung des Klangs verwendet, aufgenommen auf moderneren Hifi-Vinylschallplatten und seit den 1950ern gebräuchlich, ist "Schallplattenspieler" zu verwenden.

Quellen

Gemeinsame Normdatei (GND)
http://d-nb.info/gnd/4174890-6
DWDS – Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache [online] (2008-)
http://www.dwds.de/?view=1&qu=Grammofon
OBG - Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern, Oberbegriffsdatei (2012)
Grammophone
AAT-Deutsch (2012-)
OBG - Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern, Oberbegriffsdatei (2012)