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Basisdaten

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ID: 300266382

Typ: Begriff

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Beschreibung

Gedicht, das aus 14 zehnsilbigen Verszeilen besteht, häufig mit Reimschema. Die Sonettform stammt vermutlich aus Italien, wo sie im 13. Jahrhundert in Sizilien aufkam und sich dann bis in die Toskana ausbreitete, wo Petrarca sie mit seinem Canzoniere perfektionierte, einer Sammlung aus 317 Sonetten, die an Laura, seine idealisierte Geliebte, gerichtet sind. Das petrarkische Sonett ist die historisch am weitesten verbreitete Form, obwohl die elisabethanische Form (3 Quartette mit einem Paarreim am Schluss) ebenfalls häufig anzutreffen ist.

Quellen

DWDS – Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache [online] (2008-)
http://www.dwds.de/?view=1&qu=Sonett
Gemeinsame Normdatei (GND)
http://d-nb.info/gnd/4055555-0