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Alexander-Roman
Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz

ID: 300264522

Typ: Begriff

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Beschreibung

Malerei oder andere Verzierung in Büchern, auf Schriftrollen oder anderen Dokumenttypen zum Zweck der Erläuterung oder Ausschmückung des Textes. Sie kann in drei Formen vorkommen: Miniaturen, kleine Bilder, die oft vom Text getrennt sind und eine in sich geschlossene Darstellung umfassen; verzierte Anfangsbuchstaben, die selbst eine kleine Szene enthalten können; und ausgestaltete Ränder, die auch Szenen enthalten können. Das Medium der Buchmalerei allgemein umfasst Farbe, Tinte und Edelmetalle auf Pergament, Papier oder Seide. Zu den ältesten erhaltenen illuminierten Dokumenten gehören Papyrusrollen des altägyptischen Totenbuches. Andere frühe Beispiele sind aus dem klassischen Griechenland und Rom erhalten geblieben, ebenso wie aztekische Bildkarten sowie in Maya- und chinesischen Codices. Diese Kunstform erlebte in Bibeln und anderen religiösen Büchern des europäischen Mittelalters eine Blütezeit, wo die Materialien gewöhnlich aus Eiweißtempera auf Pergament und steifem Papier bestanden. Die Buchmalerei florierte auch in Form indischer und islamischer Miniaturen, die bis ins 19. Jahrhundert hergestellt wurden. Für Bilder, die keine gemalten Miniaturen sind oder zu gedruckten Büchern oder Werbung gehören, siehe ["Illustration"](300015578).

Quellen

Buchmalerei
Gemeinsame Normdatei (GND)
http://d-nb.info/gnd/4008650-1
Lucie-Smith und Thomas, DuMont's Lexikon der bildenden Kunst (1997)
Seite: 48
Walther, Lexikon der Buchkunst und der Bibliophilie (2006)
Seite: 101
Illumination
IFLA Glossary for Art Librarians (1984)
Buchilluminationen
AAT-Deutsch (2012-)
Buchillumination
Gemeinsame Normdatei (GND)
http://d-nb.info/gnd/4008650-1