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Basisdaten

Nachricht an die AAT Redaktion  

ID: 300263033

Typ: Begriff

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Beschreibung

Spielzeug, das unter anderem Miniaturreproduktionen der Figuren, des Bühnenbilds, der Bühne und des Proszeniums umfasst, die entweder koloriert oder nicht koloriert sind, damit das Kind selbst die Farben auftragen kann; es wurde zum Ausschneiden und Befestigen auf einen festen Untergrund wie etwa Holz oder Pappe entworfen. Es schloss häufig ein Büchlein mit einer gekürzten Fassung des jeweiligen Stücks ein. Zum ersten Mal tauchte es im frühen 19. Jahrhundert in London auf und ahmte üblicherweise zeitgenössische Melodramen nach, die in Theatern populär waren. Es wurde vornehmlich in England und Deutschland während des 19. und bis ins 20. Jahrhundert hinein produziert und wird noch heute in kleiner Zahl hergestellt. Für eine tragbare Theaterbühne, die für Puppenspiel verwendet wird, siehe "Puppentheater". Für eine dreidimensionale Darstellung eines Theatergebäudes oder Theaterräume, wie zum Beispiel die Bühne und das Proszenium, die entweder bei der Vorstellung oder als einfaches Modell verwendet werden, siehe "Miniaturtheater".

Quellen

Papiertheater
Gemeinsame Normdatei (GND)
http://d-nb.info/gnd/4136604-9
DWDS – Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache [online] (2008-)
http://www.dwds.de/?view=1&qu=papiertheater
Wortschatz Universität Leipzig [online] (1998-)
Lemma: "Papiertheater", accessed 19 September 2013