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Basisdaten

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ID: 300231662

Typ: Begriff

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Beschreibung

Mit der “Klöppelspitze” die am meisten vorkommende von Hand hergestellte Spitze. Sie ist charakterisiert durch ihre Herstellung mit Nadel und Faden auf Fäden, die über ein Muster gelegt werden, wobei grundsätzlich nur eine Stichart verwendet wird: der Knopflochstich und der verknotete Knopflochstich. Es wird vermutet, dass sie in Italien im 15. Jahrhundert entwickelt wurde und von der Durchbruch- und der Ausschnittstickerei auf Leinen beeinflusst ist. Meistens wird das Muster auf ein Stück Papier oder Pergament, das von hinten mit Stoff oder einem anderen Material verstärkt ist, gezeichnet; das Muster wird nachgenäht mit Stichen, die als festigender Rahmen des Stücks dienen. Die Füllung und das Muster werden mit einer Nadel und einem einzigen Faden in einer Folge von Knopflochstichen genäht, wobei der Rücken nicht durchstochen wird; die Stiche werden in dichten Reihen ausgeführt und formen so die festen Teile des Musters und schließlich Maschen. Gerade Linienstiche können hinzugefügt werden, um weitere Stiche zu befestigen; geklöppeltes oder gewebtes Band wird manchmal hinzugefügt. Mit einem Messer werden der Rücken und das fertige Stück voneinander getrennt.

Quellen

Nadelspitze
Gemeinsame Normdatei (GND)
http://d-nb.info/gnd/4361942-3
Frauberger, Handbuch Der Spitzenkunde (1894)
Seite: 15
Wortschatz Universität Leipzig [online] (1998-)
Lemma: “Nadelspitze”, accessed 8. Dezember 2013
Hartenstein, Systematik für Spitzen und Stickereien (2006)
Nähspitzen
AAT-Deutsch (2012-)
Nähspitze
Frauberger, Handbuch Der Spitzenkunde (1894)
Seite: 15
Nadelspitzen
AAT-Deutsch (2012-)