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ID: 300198900

Typ: Begriff

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Beschreibung

Hohes und schlankes Gefäß mit einem verlängerten Hals und einer auskragenden Mündung, gewöhnlich in Form einer Amphore mit zwei Henkeln, manchmal aber auch in der Form einer Hydria mit drei Henkeln. Sie wurde meist als Hochzeitsgabe verschenkt, weil sie seit alters her Wasser enthielt, das für das rituelle Bad der Braut vor der Hochzeit bestimmt war. Im Griechischen bedeutet ihr Name "Bad-Zuführer". Da viele Mädchen starben, noch bevor sie verheiratet wurden, symbolisierte die Loutrophore die Hochzeit, welche sie nicht hatte, und wurde daher oft als Grabstein genutzt. Die Form war üblich in der schwarzfigurigen Töpferei des späten 6. Jahrhundert vor Christus.

Quellen

Brautbad-Gefäße
AAT-Deutsch (2012-)
Brautbad-Gefäß
Schiering, Griechische Tongefäße (1967)
Seite: 48
Loutrophore
Frotscher, dtv-Atlas Keramik und Porzellan (2003)
Seite: 109
Mannack, Griechische Vasenmalerei (2002)
Seite: 38
Gemeinsame Normdatei (GND)
Seite: http://d-nb.info/gnd/4168349-3
Loutrophoroi
AAT-Deutsch (2012-)
Loutrophoros
Gemeinsame Normdatei (GND)
http://d-nb.info/gnd/4168349-3
Loutrophoren
Schiering, Griechische Tongefäße (1967)
Seite: 48
Lutrophoros
Martini, Klassische Archäologie (2003)
Seite: 203
Gemeinsame Normdatei (GND)
http://d-nb.info/gnd/4168349-3
Lutrophoren