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Basisdaten

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ID: 300170443

Typ: Begriff

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Beschreibung

Religiöses Bauwerk oder Säkularbau, charakterisiert durch eine langgestreckte Grundfläche, unterteilt in ein Hauptschiff mit einem oder zwei Seitenschiffen, wobei das Hauptschiff höher und breiter ist als die Seitenschiffe und allgemein durch Obergadenfenster beleuchtet wird; gewöhnlich ist der Bau durch eine Apsis abgeschlossen. In römischen und frühchristlichen Basiliken war der Grundriss typischerweise ein Parallelogramm, wobei die Breite nicht mehr als die Hälfte und nicht weniger als ein Drittel der Länge betrug. Wenn es mehr Raum in der Länge gab, wurden Säulengänge an den kurzen Seiten errichtet. Der Mittelraum wurde durch Säulen von einem tieferen Chorumgang oder Portikus getrennt; die Breite des Chorumgangs glich der Höhe der Säulen und maß ein Drittel der Breite des Zentralraumes. In den Seitenschiffen konnte auch Gewölbe verwendet werden, aber ein flaches Dach wurde für das sehr breite Mittelschiff verwendet. Schließlich wurden Basiliken mit fünf und sieben Seitenschiffen gebaut; oft wurde ein Querschiff zwischen Hauptschiff und Seitenschiff eingezogen. Die Überdachung des Querschiffes zusammen mit der Apsis und dem Portikus erzeugte die Vielfalt im Äußeren der Basiliken.

Quellen

Gemeinsame Normdatei (GND)
http://d-nb.info/gnd/4004629-1
Heim, Von Ablass bis Zölibat (2008)
Seite: 49
Koepf, Bildwörterbuch der Architektur (1999)
Seite: 47