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Basisdaten

Nachricht an die AAT Redaktion  

ID: 300028710

Typ: Begriff

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Beschreibung

Historische Inschrift am Ende eines Buches, die den Titel, Namen des Verlegers oder Druckers, Datum und Druckort angibt. Manchmal beinhaltet sie das Anrecht des Verlegers oder Druckers auf die Rolle bei der Produktion des Werkes, um sein Eigentum vor rivalisierenden Druckern und Verlegern zu schützen. Etwa um 1480 wurden Teile der Angaben im Kolophon auf die leere Umschlagseite am Anfang des Buches übertragen; dadurch wurde die Titelseite eingeführt, wie man sie heute kennt. Im modernen Gebrauch erscheint das Kolophon heute in den meisten Ländern auf der der Titelseite gegenüberliegenden Seite und wird aus einer aus einem Satz bestehenden Stellungnahme gebildet, dass das Buch von einem bestimmten Drucker an einem bestimmten Ort gedruckt wurde. Allerdings werden in hochwertigen Ausgaben manchmal Kolophone mit Angaben über die Schrifttype, das Papier und andere Produktionsdetails auf die letzte Seite gesetzt. Für eine ähnliche Inschrift auf der letzten Seite von mittelalterlichen Handschriften und Inkunabeln siehe "[Explicit](300201053)".

Quellen

Pierer's Universallexikon [online] (1857-1865)
http://www.zeno.org/nid/20010260307
Gemeinsame Normdatei (GND)
http://d-nb.info/gnd/4240231-1
Walther, Lexikon der Buchkunst und der Bibliophilie (2006)
Seite: 253
DWDS – Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache [online] (2008-)
https://www.dwds.de/wb/Kolophon#1
Subscriptio
Gemeinsame Normdatei (GND)
http://d-nb.info/gnd/4240231-1
Schlussschrift
Gemeinsame Normdatei (GND)
http://d-nb.info/gnd/4240231-1